Brunnenbohrungen in Angola 2018

Dank der Unterstützung unserer Spender erhielten im Jahr 2018 mehr als 1‘500 Menschen Zugang zu sauberem Wasser aus vier neuen Tiefenbrunnen
Sauberes Wasser und Hygiene lindern die grösste Not

Sauberes Trinkwasser ist immer noch eine der grössten Herausforderungen in Angola. Dieses Problem bringt viele Folgeprobleme mit sich. Neben der Gefahr zu verdursten, sind Krankheiten wie Cholera, Malaria, Gelbfieber und Hepatitis-A weit verbreitet. Dazu kommen verschiedene parasitäre Erkrankungen wie zum Beispiel die Bilharziose (Wurmbefall). Leider sind die Kinder am schwersten betroffen. Ihre Körper verfügen noch nicht über die nötige Widerstandsfähigkeit. Laut einem Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2016 gehört die so genannte WASH-Situation (Water, Sanitation and Hygiene) in Angola selbst innerhalb Afrikas zu den schlimmsten. In Angola sterben pro Jahr rund 16‘000 Kinder an den Folgen von verseuchtem Wasser.

2018 durfte JAM Schweiz vier weitere Brunnen bohren

Bei diesen Brunnen handelt es sich um so genannte Tiefbrunnen. Diese Brunnen werden bis in das natürlich vorkommende Grundwasser abgeteuft (70-90 Meter). Dadurch sind sie unabhängig von Niederschlägen und liefern konstant die gewünschte Wassermenge. Ein neuer Brunnen verändert das Leben

einer Dorfgemeinschaft von Grund auf:

  • Todesfälle aufgrund von verseuchtem Wasser werden verhindert.
  • Dank der kurzen Gehdistanz können die Kinder regelmässig zur Schule gehen. Besonders die Mädchen werden entlastet, da sie von den stundenlangen Wassermärschen befreit sind.
  • Die Gesundheit der Kinder verbessert sich rasch und deutlich und es gibt viel weniger krankheitsbedingte Absenzen an den Schulen.
ZWEI MENSCHEN ERZÄHLEN WIE EIN BRUNNEN IHR LEBEN VERÄNDERT HAT.
Projekte vorher und nachher:

Condeve vorher:

Condeve nachher:

Mujomba vorher:

Mujomba nachher:

Sandele vorher:

Sandele nachher:

Luvale vorher:

Luvale nachher:

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