Nothilfe für Mosambik

Der tropische Wirbelsturm Idai schlug in der Nacht vom 14. auf den 15. März direkt an der Küste Mosambiks ein. Er verwüstete grosse Gebiete mit Windgeschwindigkeiten von über 160 km/h. Häuser wurden weggeschwemmt, mehr als 2 Millionen Menschen haben ihr Zuhause verloren. Felder wurden überflutet und künftige Ernten zerstört. Trinkwassersysteme funktionierten nicht mehr und gefährdeten die Hygiene und den Zugang zu Trinkwasser.

Nur wenige Tage nachdem der Zyklon auf Land traf, machte sich ein Nothilfe-Team von JAM-Mitarbeitenden aus Mosambik und Südafrika auf den Weg nach Beira und die umliegenden Gemeinden der Provinz Sofala. Aufgrund der massiven Überschwemmungen konnten viele Gegenden nur per Hubschrauber erreicht werden. Zerstörte Infrastruktur, Lagerhallen und Strassen erschwerten zusätzlich die Rettungs- und Hilfsmassnahmen.

JAM gehörte zu den ersten NGOs vor Ort, die Nahrungsmittel und andere Sachgüter zur Verfügung stellten. Das frühzeitige Eingreifen ermöglichte die Versorgung mit den grundlegendsten Bedürfnissen wie Nahrung, Wasser, Sanitäranlagen und anderen Sachgütern wie Kleidung, Decken und Planen.

Dank der Unterstützung unserer Spender und Spenderinnen, in Zusammenarbeit mit internationalen und lokalen Hilfsorganisationen, Freiwilligen und Helfern, und den Länderbüros von JAM Mosambik und JAM Südafrika konnten wir von März bis Juni 2019 umfangreiche Sofort-hilfemassnahmen vor Ort leisten:

Im zweiwöchigen Turnus erhielten insgesamt 40'270 Menschen im Einsatzzeitraum Nah­rungsmittel wie z.B. Bohnen, Reis, Öl. Notunterkünfte, Planen und Zelte wurden errichtet bzw. verteilt.

26 Brunnen wurden saniert und damit mehr als 10'000 Personen  (wieder) mit sauberem Wasser versogt. Zudem wurden 5200 Flaschen Chlor zur mobilen Wasseraufbereitung ausgegeben.

Zahlreiche Sach- und Hilfsgüter (Decken, Seife, Lampen, Moskitonetze, usw.) wurden in den improvisierten Auffanglagern an Bedürftige verteilt.

Ein grosses DANKESCHÖN an alle, diese Hilfe ermöglicht haben.

Spende Nothilfe

JAM in Mosambik

JAM arbeitet schon seit 1984 in Mosambik. Wir bauen Brunnen, ermöglichen die Ernährung von Schulkindern und bilden lokale Bauern in der Landwirtschaft aus. Die Kleinfarmen, welche die Rohstoffe für den JAM-Brei herstellen, sind ebenfalls in Mosambik.

JAM Schweiz half in den letzten Jahren mit, die Kleinfarmen aufzubauen und sanierte mehrere Schulen. Wir sind zutiefst betroffen von dem Leid der Menschen vor Ort und unterstützen sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittleln.

Medienberichte:

Aktuelle Bilder, Videos und Berichte von JAM-Mitarbeitern vor Ort finden sie auf unserer Facebook Seite.

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