300dpi_Icons_RED-24.png Landwirtschaft - Selbstständigkeit pflanzen

Durch verschiedene Landwirtschaftsprojekte unterstützt JAM Menschen in Afrika dabei, ihre Nahrungsmittel selbst zu erzeugen. Die Schwerpunkte variieren je nach Land und Situation der Menschen vor Ort, z.B. zur Ernährungssicherung in besonders gefährdeten Gemeinschaften, als Ergänzung zu bestehenden Ernährungsprogrammen oder zur Einkommensgenerierung. Allen Projekten gemeinsam sind Schulungen, praktische Umsetzung und Unterstützung durch JAM.

Das gemeinschaftliche Leben und Arbeiten in Familien, Sippen und (Dorf-)Gemeinschaften ist in Afrika stark verwurzelt. Es dient der sozialen Absicherung und gegenseitigen Unterstützung. Es nimmt aber auch den Einzelnen in die Pflicht zu helfen, wenn ein Notfall in der Gemeinschaft auftritt. Die Entwicklung und Verbesserung der Lebensumstände kann daher nur dann nachhaltig gelingen, wenn sowohl das Individuum als auch die Gemeinschaft in den Prozess eingebunden sind.
In den vergangenen Jahren hat JAM zahlreiche «Community Agriculture»-Projekte umgesetzt. Angefangen von Kita- und Schulgärten über Gemeinschaftsgärten in Krisengebieten und Flüchtlingscamps bis hin zu mechanisierten Kleinfarmen. Basierend auf unseren Erfahrungen und Evaluationen werden die Projekte laufend angepasst, ausgebaut oder wieder eingestellt.

Schulgärten

Der Fokus auf Schulen zur Nahrungsverteilung und als Ausbildungszentrum für Kinder, Eltern und Lehrer hat sich bewährt. Wo immer es die Platzverhältnisse zulassen und ausreichend Wasser vorhanden ist, dienen Schulgärten als «Outdoor»-Klassenzimmer. Unter fachmännischer Anleitung können hier Kinder und Erwachsene praktisch lernen, wie, wann und welches Gemüse unter den lokalen Gegebenheiten angepflanzt, gepflegt und geerntet werden kann. Das geerntete Gemüse und Getreide dient einerseits zur Nahrungsergänzung für die Kinder. Andererseits bietet ein allfälliger Ernteüberschuss mögliche Einnahmequellen für die Schulen und die involvierte Dorfbevölkerung.

Gemeinschaftsgärten

Beispiel Südsudan: In Pibor, einer Gegend des Südsudans mit einer der höchsten Unterernährungsraten, hat JAM ein Projekt entwickelt, das die Mütter von mangel- und unterernährten Kindern, in ein landwirtschaftliches Basisprogramm einbezieht. Diese Frauen erhalten kleine Parzellen, Saatgut, Werkzeuge, Training und Ausbildung zur Ernährungsdiversifizierung. Die Frauen bauen Gemüse an, um die Ernährung ihrer Familien zu verbessern und als Antwort gegen die Unterernährung in der Gegend von Pibor. Mit diesem Programm hat JAM bereits mehr als 1.000 Frauen unterstützt, die ihrerseits mehr als 60.000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen. Ihre Bemühungen waren so erfolgreich, dass sie die Überschussproduktion auf dem lokalen Markt und an das lokale UN-Lager verkaufen können, welches zuvor sein gesamtes Gemüse aus Juba einflog.

Community Garten in Pibor, Südsudan

 

SPENDEN

Wir sind davon überzeugt, dass die Investition in landwirtschaftliche Initiativen ein wichtiger Weg ist, um Afrika zu helfen, sich selbst zu helfen. Damit befähigen wir die lokale Bevölkerung, ihre Nahrung selbst zu erzeugen und Einkommen zu generieren.

 

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite.